Las Vegas Sign

Las Vegas gehört sicher nicht zu den Orten, wo es viel zu sehen gibt. Zumindest keine klassischen Sehenswürdigkeiten. Die Tage in der Stadt sind schnell erklärt. Tagsüber verbringt man sie in der Regel am Pool, da die Temperaturen auf dem Strip kaum auszuhalten sind. Der Abend beginnt im Casino, dort wo er dann auch wieder endet. Zwischendurch begibt man sich in eine der zahlreichen Bars oder besucht die Clubs. Die Hotel und Casinoanlagen am Strip sind riesig. Sofern man nicht möchte, muss man diese auch nicht mehr verlassen. Die Zimmerpreise sind im großen und ganzen recht human. Was in erster Linie daran liegt, dass das Geld an den Spieltischen investiert werden soll. Wer allerdings an Wochenenden nach Las Vegas reist, zahlt bei den Hotels deutlich mehr.

Wir übernachteten jeweils im MGM Grand Hotel. Die Anlage ist riesig groß und vom Pool bis zu den Zimmern kann man schon mal eine Weile unterwegs sein. Insbesondere die Poolanlage ist sehr schön gestaltet.

Hoteltipp:
MGM Grand Hotel
3799 S Las Vegas Blvd, Las Vegas, NV 89109

Es gibt allerdings viele weitere gute Hotels in Vegas. Wer nicht direkt am Strip übernachten möchte kann natürlich nochmal deutlich Geld bei den Übernachtungen sparen.

Las-Vegas-Panorama

Las Vegas Panorama

Las Vegas Strip

In Vegas lässt sich vieles zu Fuß erledigen. Abends ist der Strip voll mit Menschen, die von Casino zu Casino ziehen oder die Shows und Attraktionen am Boulevard bewundern. Alternativ lässt sich alles auch sehr gut mit der Magnetschwebebahn erreichen. Diese fährt u.a. auch direkt am MGM Hotel ab. Was Ihr auf jeden Fall mit einplanen solltet, ist ein Besuch des Stratosphere Towers. Dieser liegt am nördlichen Ende des Strips. Der 350m hohe Turm ist das höchste freistehende Gebäude der USA westlich des Mississippi. Am interessantesten ist der Besuch natürlich gegen Abend, wenn die Sonne langsam unter geht und die Neonlichter die Stadt erhellen. Die Fahrt nach oben kostet für Nicht-Hotelgäste 20$. Wer noch eines der Fahrgeschäfte am Turm, nutzen möchte zahlt entsprechend mehr. In Las Vegas gibt es außerdem zahlreiche Rooftop-Bars und Clubs, in denen Ihr die Nacht zum Tag machen könnt.

Auch einen Blick auf das berühmte “Welcome to Las Vegas” Sign sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Schild befindet sich am südlichen Ende des Strips, direkt zwischen dem Golfclub um dem Flughafen. Je nachdem wo Ihr übernachtet, empfiehlt es sich hier mit dem Auto zu fahren. Selbst vom MGM Grand Hotel sind es gut 2,5km zu Fuß.  Es gibt dort allerdings nur wenige Parkplätze. Je nach Jahreszeit ist hier aber recht viel los. Achtet auch auf den Verkehr, einige Fahrzeuge halten auch gerne mal auf dem Fahrstreifen an. Auch wen Ihr ein Foto unter dem Schild machen wollt, heißt es erst mal wieder – Schlange stehen. Wir hatten hier Glück, es war wenig los und so hatten wir dieses Thema auch recht schnell abgehandelt.

Rund um Las Vegas

Grand-Canyon-eagle-point

Grand Canyon

Rund um die Sin City gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten. Da wäre beispielsweise das berühmte Death Valley. Dieses erreicht Ihr mit dem Auto in gut 2 Stunden.  Deutlicher näher liegt der Hoover Staudamm. Die Fahrzeit beträgt hier nur knapp 40 Minuten.  Der Staudamm, welcher das Wasser des Lake Mead speichert, bildet die Zentrale Wasserversorgung für die Region. Durch ihn verlaufen die Staatsgrenzen von Nevada und Arizona womit man sich streng genommen in zwei Zeitzonen aufhalten kann. Zumindest im Winter sind diese dann auch unterschiedlich.

Grand Canyon West Rim

Wer vom Hoover Damm nochmal zwei Stunden mit dem Auto dran hängt erreicht den westlichsten Teil des Grand Canyon. Die gesamte Größe des Landes und der Region wird einem insbesondere beim letzten Teilstück der Fahrt bewusst. Über lange Strecken sehen wir kaum Zivilisation. Kurz vor erreichen des Visitor Centers geht es auf einer nicht befestigten Straße weiter. Ihr fahrt hier circa 20 Minuten über eine Schotterstraße. Dies stellt kein wirkliches Problem dar. Allerdings sollte man vorausschauend und vorsichtig fahren. Denn streng genommen ist das Befahren nicht befestigter Straßen bei den meisten Mietwagenanbietern untersagt.

Am Visitor Center angekommen schnappten wir uns unsere Tickets und von hier an geht es mit dem Shuttle-Bus weiter. Mit dem eigenen PKW kann man die Tour nicht fahren. Die Busse halten an verschiedenen Stops. Insgesamt klappt der Transfer aber reibungslos. Die Aussicht an den verschiedenen Aussichtspunkten ist fantastisch. Wer auf den Skywalk möchte muss zu erst durch einen Metalldetektor. Alle metallischen Gegenständen und auch Smartphones und Kameras muss man in ein Schließfach packen. Das Fotografieren auf dem Skywalk ist verboten. Aus Angst vor herunterfallenden Gegenständen die den Glasboden beschädigen könnten. So die offizielle Begründung. Letztlich will man wohl eher die eigenen Bilder verkaufen. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich in jedem Fall die Zeit für diesen Tagesausflug nehmen. Die Sicht über den Grand Canyon ist einfach atemberaubend.

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